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Glamping vermietung Irland

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Irland ruft: Warum dieses Atlantik-Juwel dein nächstes Glamping-Abenteuer sein sollte

Es gibt Orte, die sehen auf Fotos schön aus, und dann gibt es Irland. Eine Insel voller Struktur, tief verwurzelt in Legenden und so sattgrün, dass keine Kamera ihr wirklich gerecht wird. Wenn du von einem Urlaub träumst, der Natur, Geschichte und echte Herzlichkeit in einem unvergesslichen Erlebnis vereint, dann ist ein Glamping-Aufenthalt in Irland genau das Richtige für dich.

Eine Landschaft geformt von Eis, Meer und Zeit

Irland ist die 20.-größte Insel der Welt und umfasst rund 84.500 Quadratkilometer. Die Republik Irland, die etwa fünf Sechstel der Insel einnimmt, hat eine Fläche von ungefähr 70.273 Quadratkilometern. Kein Punkt der Insel ist weiter als etwa 110 km vom Meer entfernt. Egal, wo du dein Glamping-Basecamp aufschlägst, die Küste ist immer in Reichweite.

Die Landschaft ist geprägt von einer flachen zentralen Ebene, die von Küstengebirgen umgeben ist. Carrauntoohil im County Kerry ist mit 1.039 Metern der höchste Berg. Der längste Fluss, der Shannon, ist 360,5 km lang und teilt das Land fast in zwei Hälften. Die irische Küste erstreckt sich über Tausende von Kilometern, wobei die raue Westküste zu den spektakulärsten Landschaften Europas zählt.

Das Klima ist mild und ozeanisch, beeinflusst vom Nordatlantikstrom. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Winter bei etwa 5 Grad Celsius und im Sommer bei rund 15 Grad. Extreme sind selten, und auch wenn Regen ein treuer Begleiter ist und all die berühmten Grüntöne nährt, bleibt er meist nicht lange. Im Mai und Juni ist es am sonnigsten, mit fünf bis sieben Sonnenstunden pro Tag.

Ein kleines Land mit enormer Wirkung

Mit etwa 5,1 Millionen Einwohnern in der Republik und rund 1,9 Millionen in Nordirland gehört Irland zu den am dünnsten besiedelten Ländern Europas. Für Glampende ist das ein echtes Geschenk. Dich erwarten weite Landschaften, stille Täler, menschenleere Strände und Aussichtspunkte, die du ganz für dich allein genießen kannst.

Irland ist in vier historische Provinzen unterteilt: Leinster im Osten, Munster im Süden, Connacht im Westen und Ulster im Norden. Jede hat ihren eigenen Charakter, Dialekt und ihre eigene Landschaft. Insgesamt gibt es 32 Countys, und jedes davon hat einen starken Lokalstolz und seine ganz eigene Geschichte.

Mehr als Postkartenmotive: Irlands versteckte Schätze

Die meisten Besucher kennen die Cliffs of Moher, den Ring of Kerry und den Giant's Causeway. Zu Recht. Aber Irland hat Schicht um Schicht an Wundern zu bieten, die es selten auf die Titelseiten von Reiseführern schaffen.

The Burren: Eine Mondlandschaft, die blüht

Im County Clare liegt der Burren, eine Karstlandschaft aus freiliegendem Kalkstein, die fast außerirdisch wirkt. Trotz ihres kargen Aussehens ist sie eine der botanisch vielfältigsten Regionen Europas. Über 70 % der einheimischen irischen Pflanzenarten kommen hier vor. Arktisch-alpine und mediterrane Pflanzen wachsen Seite an Seite, etwas, das es fast nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Im Frühling explodiert der rissige Kalkstein förmlich mit Orchideen, Enzianen und Alpenpflanzen.

Das Kerry International Dark-Sky Reserve

Auf der Iveragh-Halbinsel im Südwesten von Kerry liegt Irlands erstes International Dark-Sky Reserve und eines von nur wenigen Gold-Tier-Reservaten weltweit. Es ist das einzige Gold-Tier-Reservat auf der gesamten Nordhalbkugel. In klaren, mondlosen Nächten kannst du die Milchstraße, die Andromeda-Galaxie, Sternhaufen und Nebel mit bloßem Auge sehen. Für Glampende, die nach Sonnenuntergang ein himmlisches Schauspiel erleben wollen, ist das ein außergewöhnlicher Ort.

Der Ursprung von Halloween

Irland ist der Geburtsort von Halloween. Vor über 2.000 Jahren markierte das keltische Fest Samhain (ausgesprochen sow-in) das Ende der Ernte und den Beginn der dunkleren Jahreshälfte. Die Kelten glaubten, dass der Schleier zwischen den Lebenden und den Toten zu Samhain besonders dünn sei. Viele heutige Halloween-Bräuche, vom Verkleiden bis zum Süßes-oder-Saures, gehen direkt auf diese irische Tradition zurück. Das Boyne Valley im County Meath mit seinen prähistorischen Hügelgräbern gilt als spirituelles Herz von Samhain. Ein Glamping-Trip Ende Oktober bringt dich direkt an den Ursprung dieses weltweiten Festes.

Irlands Inseln: Eine Welt für sich

Entlang der irischen Küste liegen Dutzende bewohnte und unbewohnte Inseln. Die Aran-Inseln vor Galway gehören zu den letzten Orten, an denen Irisch (Gaeilge) die hauptsächlich gesprochene Sprache ist. Achill Island im County Mayo, über eine Brücke mit dem Festland verbunden, bietet einige der atemberaubendsten Strände Europas. Dursey Island in West Cork erreichst du nur mit Irlands einziger Seilbahn. Und die Skellig-Inseln, bekannt aus Star Wars, beherbergen eine Klostersiedlung aus dem 6. Jahrhundert, die sich dramatisch an einen steilen Felsen über dem Atlantik klammert.

Deine alternative To-do-Liste: Fünf Erlebnisse, die sich lohnen

Meide die überlaufenen Touristenpfade und baue stattdessen einige dieser Erlebnisse in deinen Irland-Glamping-Urlaub ein.

  1. Wandere entlang der Slieve-League-Klippen in Donegal. Mit 609 Metern sind diese Klippen fast dreimal so hoch wie die Cliffs of Moher, bekommen aber nur einen Bruchteil der Besucher ab. Der Pilgrim's Path und der aufregende One Man's Path bieten spektakuläre, ruhige Wanderungen hoch über dem Atlantik.
  2. Entdecke den Copper Coast UNESCO Global Geopark in Waterford. Dieser 17 km lange Küstenabschnitt zwischen Kilfarrasy und Stradbally wurde 2001 zum Europäischen Geopark erklärt. Alte Kupferminen, markierte Wanderwege und dramatische Küstengeologie machen ihn zu einem lohnenden, wenig besuchten Ziel.
  3. Paddel mit einem biolumineszenten Kajak auf dem Lough Hyne in West Cork. Unter den richtigen Bedingungen leuchtet dieser Salzwassersee dank biolumineszentem Plankton, während du über das Wasser gleitest. Es ist eines der bestgehüteten Geheimnisse von West Cork und ein unvergessliches Nachterlebnis.
  4. Fahr die Slea Head Runde auf der Dingle-Halbinsel. Weniger bekannt als der Ring of Kerry, aber mindestens genauso schön. Die Route führt dich an alten Steinforts, dem Dunquin Pier, dem Gallarus Oratory, einer perfekt erhaltenen frühchristlichen Steinkirche, und an einigen der spektakulärsten Küstenblicke Irlands vorbei.
  5. Besuche die Caves of Keash im County Sligo. Diese prähistorische Hügelgrabanlage an einem Kalksteinhang soll älter sein als die Pyramiden von Ägypten. Der Aufstieg wird mit weiten Blicken über die Landschaft von Sligo belohnt, und meist hast du den Ort ganz für dich allein.

Warum Glamping in Irland einfach Sinn macht

Irland ist wie gemacht fürs Glamping. Und das aus guten Gründen:

  • Die Natur ist immer nah. Kein Ort ist weiter als etwa 110 km von der Küste entfernt, und Berge, Flüsse, Wälder und Moore sind überall präsent. Die Natur liegt direkt vor deiner Tür.
  • Das Klima ist angenehm. Milde Winter und kühle Sommer sorgen dafür, dass du fast das ganze Jahr draußen sein kannst. Pack eine Regenjacke ein, und Irland belohnt dich mit Licht, Farben und einer klaren Luft, die richtig gut tut.
  • Die Entfernungen sind kurz. Irland ist nur etwa 480 km von Nord nach Süd und 275 km von Ost nach West groß. Du erreichst außergewöhnliche Orte in überraschend kurzer Zeit, perfekt für abwechslungsreiche Tagesausflüge.
  • Gastfreundschaft ist echt. Die Iren sind weltweit für ihre Herzlichkeit bekannt. Gespräche im Pub, Tipps von Einheimischen und warme Begrüßungen sind kein Marketing, sondern Teil des Alltags.
  • Alles ist möglich. Ob wilde Wanderungen durch Moorlandschaften, gemütliche Spaziergänge durch uralte Wälder, Surfen auf Atlantikwellen oder ein ruhiger Abend mit einer Tasse Tee beim Sonnenuntergang, Irland passt sich deinem Tempo an.

Der Wild Atlantic Way: Ein Glamping-Roadtrip der Extraklasse

Eine der spannendsten Arten, Irland zu erleben, ist der Wild Atlantic Way. Diese 2.500 km lange Küstenstraße führt von Donegal im Norden bis nach Kinsale im County Cork. Sie gehört zu den längsten definierten Küstenrouten der Welt und verläuft durch neun Countys und drei Provinzen. Unterwegs erwarten dich hohe Klippen, versteckte Buchten, bunte Fischerdörfer und uralte Ruinen.

Statt alles in einem Marathon zu fahren, lohnt es sich, die Strecke in Etappen aufzuteilen und an verschiedenen Punkten entlang der Route zu glampen. Jeder Abschnitt hat seinen eigenen Charakter: die raue, windgepeitschte Schönheit Donegals, die bohemische Energie von Galway, die mondähnliche Landschaft des Burren und die grünen Halbinseln von Kerry und West Cork.

Praktische Tipps für internationale Reisende

Anreise

Irland verfügt über internationale Flughäfen in Dublin, Cork, Shannon und Knock mit Direktflügen aus vielen Städten in den USA, dem UK, dem europäischen Festland und darüber hinaus. Belfast in Nordirland ist ein weiterer wichtiger Ankunftspunkt. Fähren verbinden Irland mit dem UK und Frankreich und sind eine landschaftlich schöne Alternative für Reisende aus Großbritannien oder Kontinentaleuropa.

Unterwegs vor Ort

Ein Mietwagen ist die flexibelste Art, Irland zu erkunden, besonders wenn dein Glamping-Platz ländlich liegt. Gefahren wird auf der linken Straßenseite. Große Autobahnen verbinden die Städte schnell, aber erst auf den kleinen Landstraßen entdeckst du die schönsten Landschaften. Rechne mit schmalen Wegen und plane mehr Zeit ein, als du denkst.

Beste Reisezeit

Irland ist ein Ganzjahresziel. Der späte Frühling, also Mai und Juni, bietet die längsten Tage und die besten Chancen auf trockenes Wetter. Der Sommer im Juli und August ist am wärmsten, aber auch am belebtesten. Der Herbst bringt satte Farben und die besondere Stimmung der Halloween- und Samhain-Zeit. Der Winter ist ruhig und atmosphärisch, mit kurzen Tagen, aber dramatischen Himmeln. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz fürs Glamping.

Währung und Sprache

In der Republik Irland wird mit dem Euro bezahlt. In Nordirland gilt das Britische Pfund. Englisch wird überall gesprochen, und Irisch (Gaeilge) ist die zweite Amtssprache der Republik. Straßenschilder sind zweisprachig, und in den Gaeltacht-Gebieten an der Westküste ist Irisch noch die Alltagssprache.

Ein Urlaub, der bleibt

Irland hat die besondere Fähigkeit, dir unter die Haut zu gehen. Es ist das wechselnde Licht über einem Moor in der Dämmerung. Es ist der Klang traditioneller Musik, der an einem Dienstagabend aus einem Pub dringt. Es ist eine verfallene Abtei auf einer grünen Wiese, seit Jahrhunderten still. Es ist ein Gespräch mit einem Einheimischen, das sich in eine einstündige Geschichte verwandelt, die du noch Jahre später erzählst.

Beim Glamping tauchst du mitten in all das ein, ohne auf Komfort zu verzichten. Du schläfst umgeben von Natur, wachst mit Vogelgezwitscher oder Meeresrauschen auf und verbringst deine Tage damit, eines der charakterstärksten und herzlichsten Länder der Welt zu entdecken.

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