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Glamping vermietung Malta

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Malta: Ein sonnenverwöhntes Archipel, das dich überraschen wird

Stell dir vor, du wachst mit dem Klang des Mittelmeers auf, trittst aus deinem Glamping-Zelt und merkst, dass du dich in einem der außergewöhnlichsten Inselstaaten Europas befindest. Malta ist nicht einfach nur ein Reiseziel, sondern eine geballte Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur auf einer Fläche, die kleiner ist als die meisten Großstädte. Wenn du nach einem Glamping-Urlaub suchst, der Outdoor-Leben mit echtem Staunen verbindet, könnte Malta die überraschendste und lohnendste Entscheidung sein, die du je triffst.

Wo liegt Malta eigentlich und warum täuscht seine Größe?

Malta ist ein Archipel im zentralen Mittelmeer, etwa 80 km südlich von Sizilien und rund 284 km östlich von Tunesien. Das Land besteht aus drei bewohnten Inseln: Malta (die Hauptinsel), Gozo und dem winzigen Comino. Die Gesamtfläche beträgt nur 316 km², also etwa doppelt so groß wie Washington, D.C. oder ungefähr halb so groß wie Paris. Trotzdem zählt das Land zu den zehn kleinsten Staaten der Welt und gehört mit rund 549.000 Einwohnern zu den am dichtesten besiedelten.

Die Landschaft ist geprägt von sanften Kalksteinhügeln, dramatischen Steilküsten, versteckten Buchten und einer über 270 km langen, zerklüfteten Küstenlinie. Trotz der kompakten Größe wechselt die Szenerie ständig zwischen goldschimmernden Stadtmauern, wilder Garigue-Landschaft und türkisfarbenen Buchten. Englisch ist neben Maltesisch eine Amtssprache, was Malta besonders zugänglich für Besucher aus den USA, dem UK, Australien, Irland und ganz Europa macht. Bezahlt wird mit dem Euro.

3.000 Sonnenstunden und die wärmsten Winter Europas

Malta genießt ein subtropisches Mittelmeerklima mit sehr milden Wintern und warmen bis heißen Sommern. Die durchschnittliche Tagestemperatur liegt bei etwa 23 Grad Celsius und macht Malta ganzjährig zu einem der wärmsten Länder Europas. Im Winter fallen die Temperaturen tagsüber selten unter 10 Grad, und Valletta gilt als Europas Hauptstadt mit den mildesten Wintern.

Was Malta wirklich besonders macht, ist die enorme Anzahl an Sonnenstunden. Mit rund 3.000 Stunden Sonne pro Jahr gehört es zu den sonnigsten Orten Europas und bietet etwa doppelt so viel Sonne wie London. Selbst im Dezember kannst du mit mehr als fünf Sonnenstunden täglich rechnen, im Sommer sind es über zwölf. Das Meer ist von Juni bis November angenehm zum Baden und erreicht im August etwa 26 Grad. Für dich als Glamping-Gast heißt das: Die meiste Zeit des Jahres genießt du Licht und Wärme pur.

Warum Glamping auf Malta statt klassischem Urlaub?

Malta ist klein, und genau das macht es perfekt für einen Glamping-Trip. Hier ein paar Gründe:

  • Natur direkt vor der Tür ohne abgeschieden zu sein: Restaurants, historische Orte und Badeplätze erreichst du in kurzer Zeit, und trotzdem genießt du Ruhe und dieses besondere Outdoor-Feeling.
  • Ganzjährig attraktiv: Dank des milden Klimas ist Glamping im Frühling, Herbst und sogar im Winter ideal. Die kühleren Monate eignen sich perfekt zum Wandern und Entdecken ohne Hochsaison-Trubel.
  • Englischsprachiges Reiseziel: Verständigung ist unkompliziert, was deinen Alltag vor Ort entspannt und stressfrei macht.
  • Kompakt genug für alles: Die Hauptinsel ist nur etwa 27 km lang. In einer Woche kannst du realistisch alle drei Inseln erkunden, ohne dich gehetzt zu fühlen.
  • Kultur weit über Strand hinaus: Neben Sonne und Meer erwarten dich UNESCO-Welterbestätten, 7.000 Jahre Geschichte, lebendige Esskultur und Filmkulissen in unmittelbarer Nähe.
  • Ideal auch für Wiederholungstäter: Selbst erfahrene Reisende staunen, wie viel es hier jenseits der Oberfläche zu entdecken gibt.

Highlights, die du kennst und ein paar, die dich überraschen werden

Das UNESCO-Trio

Malta besitzt gleich drei UNESCO-Welterbestätten, bemerkenswert für so ein kleines Land. Valletta wurde nach der Großen Belagerung von 1565 vom Johanniterorden erbaut und vereint über 320 Monumente auf nur 55 Hektar. Das Hal Saflieni Hypogäum ist eine unterirdische prähistorische Begräbnisstätte aus etwa 4000 v. Chr., komplett aus dem Fels gehauen und bekannt für ihre außergewöhnliche Akustik. Die Megalithtempel auf Malta und Gozo stammen aus der Zeit zwischen 3600 und 2500 v. Chr. und sind älter als die ägyptischen Pyramiden. Sie zählen zu den ältesten freistehenden Steinbauten der Welt.

Hollywood liebt Malta

Malta diente als Drehort für zahlreiche Produktionen wie Gladiator, Gladiator II, Game of Thrones (Staffel 1), Troja, World War Z, Captain Phillips, Assassin's Creed, Jurassic World: Dominion und Napoleon. Mdina, die alte ummauerte Stadt, stellte King's Landing dar. Fort Ricasoli wurde zum Kolosseum. Das inzwischen eingestürzte Azure Window auf Gozo war Kulisse für die Dothraki-Hochzeit. Wenn du hier unterwegs bist, fühlst du dich wie auf einem Filmset, weil du tatsächlich auf einem stehst.

Mdina bei Nacht

Tagsüber ist Mdina beeindruckend, doch nach Sonnenuntergang zeigt die 4.000 Jahre alte Festungsstadt ihren wahren Charakter. Wenn die Besuchergruppen weg sind, gehören dir die engen Gassen, barocken Fassaden und gasbeleuchteten Ecken fast allein. Ein Stopp im Fontanella Tea Garden mit Blick über die Insel gehört einfach dazu.

Gozo, die ruhigere Schwester

Nur 25 Minuten mit der Fähre entfernt liegt Gozo mit deutlich ländlicherem und entspannterem Flair. Hier findest du die Ggantija-Tempel, die ältesten Megalithanlagen Maltas, das Dwejra Inland Sea mit seinem natürlichen Tunnel zum offenen Meer, die Xwejni-Salinen bei Marsalforn, in denen seit phönizischer und römischer Zeit Salz gewonnen wird, und den roten Sandstrand der Ramla Bay unterhalb der sagenumwobenen Calypso-Höhle.

Comino und die Blue Lagoon

Comino ist eine fast unbewohnte Mini-Insel zwischen Malta und Gozo, berühmt für die Blue Lagoon mit ihrem kristallklaren, türkisfarbenen Wasser. Abseits der Lagune erwarten dich ruhige Wanderwege, versteckte Buchten und eine 500 Jahre alte Kapelle, die viele Besucher nie sehen.

Top 5 Erlebnisse, die viele verpassen

  1. Wanderung entlang der Victoria Lines

    Zwischen 1870 und 1899 von den Briten erbaut, ziehen sich die Victoria Lines 12 km quer über Malta. Die Route führt durch einige der schönsten Landschaften der Insel mit Blick auf Terrassenfelder, alte Forts und historische Geschützstellungen. Nicht umsonst nennt man sie die Große Mauer Maltas.

  2. Baden in St. Peter's Pool oder im Ghasri Valley

    St. Peter's Pool nahe Marsaxlokk ist ein natürliches Felsenbecken mit glasklarem Wasser. Auf Gozo bietet das Ghasri Valley eine geschwungene, türkisfarbene Badebucht mit kleinem Kiesstrand. Beide Orte sind deutlich stimmungsvoller als die typischen Strände.

  3. Unterirdisch ins Hal Saflieni Hypogäum

    Diese rund 6.000 Jahre alte Nekropole wurde mit einfachen Werkzeugen in drei Ebenen in den Fels gehauen. Rote Ockerzeichnungen und besondere akustische Effekte machen den Besuch einzigartig. Die Plätze sind stark begrenzt, also früh buchen.

  4. Sonntagsmarkt in Marsaxlokk

    Im Hafen schaukeln bunte Luzzu-Boote mit dem Auge des Osiris am Bug. Sonntags verwandelt sich die Uferpromenade in einen lebhaften Fischmarkt. Setz dich in eines der Restaurants und probiere frische Meeresfrüchte, authentischer geht es kaum.

  5. Sonnenuntergang an den Dingli Cliffs

    Über 250 Meter über dem Meeresspiegel bieten die Dingli Cliffs spektakuläre Ausblicke bis zur unbewohnten Insel Filfla. Ein 11 km langer Küstenweg führt an kleinen Kirchen und prähistorischen Stätten vorbei. Einer der schönsten und ruhigsten Sonnenuntergänge Maltas.

Malta schmecken: Kulinarik mit Geschichte

Die maltesische Küche spiegelt alle Kulturen wider, die hier ihre Spuren hinterlassen haben. Das Ergebnis ist eine überraschend vielfältige Mittelmeerküche.

  • Pastizzi: Blätterteigtaschen mit Ricotta oder Erbsenpüree, oft für unter einem Euro.
  • Ftira: Traditionelles Sauerteigbrot, UNESCO-Kulturerbe, meist gefüllt mit Thunfisch, Kapern, Oliven und Tomaten.
  • Stuffat tal-Fenek: Kanincheneintopf in Wein-Tomatensauce, das Nationalgericht Maltas.
  • Kinnie: Bitter-süße Limonade aus Orangen und Kräutern, typisch maltesisch.
  • Lokaler Wein: Kleine Weingüter produzieren erstaunlich hochwertige Tropfen.

Streetfood ist günstig und lecker. Eine Ftira kostet etwa 3 Euro, Pastizzi unter einem Euro. Für ein Abendessen probier frischen Fisch in Marsaxlokk oder eine maltesische Platte mit Käse, getrockneten Tomaten, Oliven und Wurst.

Praktische Tipps für deinen Glamping-Trip

  • Beste Reisezeit: April, Mai und Oktober bieten warmes Wetter und weniger Besucher. Der Sommer eignet sich perfekt zum Baden, kann aber sehr heiß sein.
  • Fortbewegung: Es gibt ein gut ausgebautes Busnetz. Mietwagen sind beliebt, aber Straßen oft schmal. Gefahren wird links.
  • Sprache: Englisch wird fast überall gesprochen.
  • Strom: UK-Stecker Typ G mit 230V, Adapter nötig.
  • Trinkgeld: Wird geschätzt, 5 bis 10 Prozent sind üblich.
  • Tauchen: Über 120 Tauchspots machen Malta zu einem Top-Ziel im Mittelmeer.

Mehr als nur Urlaub

Malta fühlt sich an, als würdest du in einer Woche fünf Länder bereisen. Heute prähistorische Tempel, morgen eine kristallklare Lagune und abends Kanincheneintopf auf einem beleuchteten Dorfplatz. Hier wartet hinter jeder Ecke etwas Unerwartetes.

Ein Glamping-Urlaub auf Malta bringt dich mitten in die Natur und gleichzeitig in eine der kulturreichsten Regionen Europas. Ob verlängertes Wochenende oder ganze Woche, Malta wird deine Vorstellung davon, was eine kleine Insel bieten kann, komplett verändern.

Buche jetzt dein Glamping auf Malta und entdecke dieses überraschende Mittelmeer-Juwel für dich.

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