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Glamping vermietung Spanien

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Warum Spanien Naturliebhaber immer wieder zurückholt

Spanien ist nicht nur ein Reiseziel für Sonne und Strand. Es ist ein Land voller beeindruckender Kontraste, in dem schneebedeckte Gipfel hinter goldenen Küsten aufragen und halbwüstenartige Landschaften direkt neben üppigen, regenreichen Wäldern liegen. Wenn du Glamping in Spanien buchen möchtest, erwartet dich ein Land, das deine Neugier an jeder Ecke belohnt.

Eine Landschaft wie gemacht für Outdoor-Abenteuer

Mit etwas mehr als 505.000 Quadratkilometern ist Spanien eines der größten Länder Europas und nimmt den größten Teil der Iberischen Halbinsel ein. Es gehört außerdem zu den gebirgigsten Ländern Europas. Die Hochebene Meseta Central liegt im Schnitt auf rund 660 Metern und macht Spanien nach der Schweiz zum zweithöchsten Land Europas. Im Nordosten bilden die Pyrenäen eine spektakuläre natürliche Grenze zu Frankreich. Sie erstrecken sich über etwa 490 Kilometer vom Mittelmeer bis zum Golf von Biskaya und ragen mit Gipfeln über 3.400 Meter in den Himmel. Im Süden erhebt sich in der Sierra Nevada mit dem Mulhacen der höchste Berg des spanischen Festlands mit 3.482 Metern. Der höchste Punkt Spaniens ist jedoch der Pico del Teide auf Teneriffa, ein ruhender Vulkan mit 3.718 Metern über dem Meeresspiegel.

Spanien verfügt über rund 8.000 Kilometer Küstenlinie, umspült vom Mittelmeer, dem Atlantik und dem Golf von Biskaya. Dazu kommen die Balearen im Mittelmeer und die vulkanischen Kanaren im Atlantik, etwa 1.500 Kilometer vom Festland entfernt. So entsteht eine nahezu endlose Vielfalt an Küstenlandschaften. Große Flüsse wie der Tajo, der Ebro und der Guadalquivir durchziehen das Land und schaffen fruchtbare Täler und spektakuläre Schluchten.

Dreizehn Klimazonen in einem Land

Was viele überrascht: Spanien gilt als eines der klimatisch vielfältigsten Länder Europas. Laut der Koppen-Klassifikation gibt es hier 13 verschiedene Klimatypen. Entlang der Süd- und Ostküste herrscht das klassische mediterrane Klima. In Galicien, Asturien und dem Baskenland erwartet dich ein ozeanisch geprägter, sattgrüner Küstenstreifen mit reichlich Niederschlag. Zentralspanien hat ein kontinentales Klima mit überraschend kalten Wintern, während die Wüste von Tabernas in Almeria oft als einzige echte Wüste Europas bezeichnet wird.

Im Durchschnitt genießt Spanien rund 3.000 Sonnenstunden pro Jahr. Die Provinz Huelva in Andalusien führt die Statistik mit über 3.500 Sonnenstunden jährlich an. Selbst im grüneren Norden sind die Sommer warm und sonnig. Frühling und Herbst gelten als beste Reisezeit für Outdoor-Aktivitäten, mit milden Temperaturen und langen Tagen.

Europas Hotspot der Biodiversität

Spanien zählt zu den 25 bedeutendsten Biodiversitäts-Hotspots weltweit und gilt als artenreichstes Land der EU. Das Land umfasst vier biogeografische Regionen: mediterran, atlantisch, alpin und makaronesisch. Schätzungsweise 60.000 bis 70.000 Tierarten sind hier heimisch. Zudem gibt es zwischen 8.000 und 9.000 Gefäßpflanzenarten, mehr als in jedem anderen europäischen Land. 20 bis 25 Prozent davon kommen sonst nirgendwo auf der Welt vor.

Zu den Highlights der Tierwelt gehören der Iberische Luchs, eine der seltensten Katzenarten der Welt, der Kantabrische Braunbär, der Iberische Wolf und über 640 nachgewiesene Vogelarten. Spanien liegt auf einer wichtigen Zugroute zwischen Europa und Afrika und ist damit eines der besten Reiseziele für Vogelbeobachtung in Europa. Von Gänsegeiern über dem Nationalpark Monfrague in Extremadura bis zu Flamingos in den Feuchtgebieten von Donana erwartet dich das ganze Jahr über ein beeindruckendes Naturschauspiel.

50 UNESCO-Welterbestätten und es werden mehr

Spanien zählt aktuell 50 UNESCO-Welterbestätten und gehört damit gemeinsam mit Italien, China, D und FR zu den Top fünf weltweit. Dazu gehören die maurischen Paläste der Alhambra in Granada, die Pilgerwege nach Santiago de Compostela, prähistorische Höhlenmalereien in Altamira und die modernistischen Meisterwerke Gaudis in Barcelona. Weniger bekannte UNESCO-Schätze sind die Renaissance-Städte Ubeda und Baeza in Jaen, die Megalith-Dolmen von Antequera und die katalanischen romanischen Kirchen im Vall de Boi in den Pyrenäen.

Das andere Spanien: Highlights, die viele verpassen

Grünes Spanien und die Nordküste

Der gesamte Norden von Galicien bis ins Baskenland wird als Espana Verde bezeichnet. Dich erwarten smaragdgrüne Hügel, Dörfer mit Apfelweintradition und wilde Surfstrände ohne große Menschenmengen. Asturien, oft als Spaniens bestgehütetes Geheimnis bezeichnet, bietet vorromanische Architektur in Oviedo, das spektakuläre Gebirge Picos de Europa und eine Küche mit deftiger Fabada, handwerklich hergestellten Käsesorten und frisch eingeschenktem Cidre.

Die Halbwüste Bardenas Reales

Im Südosten von Navarra liegt eine Landschaft wie von einem anderen Planeten. Die Bardenas Reales sind ein UNESCO-Biosphärenreservat mit über 100.000 Acres aus geformtem Lehm, Sandstein und Kalk. Du kannst hier wandern, Rad fahren oder die Wege mit dem Auto erkunden und dabei mondähnliche Plateaus und markante Felsformationen wie den Castil de Tierra entdecken.

Extremadura: Wo Geschichte lebendig wird

Von internationalen Touristen oft übersehen, ist die Extremadura eine wahre Schatzkammer. Hier findest du römische Ruinen wie das Theater und Amphitheater von Merida, die zu den besterhaltenen der Welt zählen, mittelalterliche Städte wie Trujillo und Caceres sowie erstklassige Vogelbeobachtung im Nationalpark Monfrague. Auch kulinarisch hat die Region mit dem weltberühmten Iberico-Schinken einiges zu bieten.

Die Flysch-Klippen an der baskischen Küste

Zwischen Bilbao und San Sebastian liegt der Geopark an der baskischen Küste bei Zumaia mit kilometerlangen, spektakulären Gesteinsschichten, die Millionen Jahre Erdgeschichte sichtbar machen. Auf dem Flysch-Weg wanderst du entlang von Klippen, die selbst Spuren aus der Zeit der Dinosaurier offenbaren.

Fünf überraschende Erlebnisse für deinen Glamping-Urlaub in Spanien

  1. Pintxos in der Altstadt von San Sebastian probieren. Lass die klassischen Tapas-Routen links liegen und tauche ein in eine der kulinarischen Hauptstädte Europas. In der Parte Vieja reihst du Bar an Bar und probierst kreative Häppchen auf Spitzenniveau.
  2. Ein Stück des Camino de Santiago laufen. Du musst nicht die gesamten 800 Kilometer gehen. Such dir eine Etappe durch die nebeligen Wälder Galiciens oder die Weinberge von La Rioja aus und genieße am Ende des Tages ein warmes Essen.
  3. Die Alpujarras-Dörfer bei Granada entdecken. Hoch an den Südhängen der Sierra Nevada klammern sich weiß getünchte Dörfer mit Berber-Einflüssen an Terrassenhänge. Die Luft ist klar, das Lebenstempo entspannt und handgewebte Textilien sowie lokaler Wein laden zum Verweilen ein.
  4. Die Wüste von Tabernas besuchen und Western-Feeling erleben. Europas einzige Wüste diente als Drehort legendärer Italo-Western. Du kannst durch alte Filmkulissen spazieren, besonders bei Sonnenauf- oder -untergang ein unvergessliches Erlebnis.
  5. Sterne beobachten in der Extremadura oder auf den Kanaren. Spanien bietet einige der besten Dark-Sky-Reservate Europas. Die dünne Besiedlung der Extremadura sorgt für ideale Bedingungen, während La Palma auf den Kanaren weltbekannte Observatorien beherbergt.

Wann und wie du am besten reist

Spanien ist per Flugzeug gut mit ganz Europa, den USA und vielen weiteren Ländern verbunden. Zu den wichtigsten internationalen Flughäfen zählen Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat, Malaga, Alicante, Palma de Mallorca und Teneriffa Süd. Dank günstiger Airlines erreichst du auch regionale Flughäfen wie Asturien, Bilbao oder Almeria ganz unkompliziert.

Frühling von April bis Juni und der frühe Herbst von September bis Oktober sind ideal für einen Glamping-Trip. Dich erwarten angenehme Temperaturen, weniger Andrang und oft günstigere Preise als in der Hochsaison. Die Kanaren bieten ganzjährig milde Temperaturen für alle, die Wintersonne suchen. Die Nordküste zeigt sich im Juli und August von ihrer besten Seite mit warmem, aber selten drückendem Wetter.

Ein Land, das sich wie viele anfühlt

Was Spanien als Glamping-Reiseziel so besonders macht, ist seine enorme Vielfalt. Auf einer einzigen Reise kannst du mit Meeresrauschen in einer Mittelmeerbucht aufwachen, durch sanfte Weinberge fahren, über Bergpfade oberhalb der Wolken wandern und den Tag auf einem mittelalterlichen Dorfplatz mit einem Glas lokalem Rotwein ausklingen lassen. Spanien besteht aus 17 autonomen Gemeinschaften, jede mit eigener Identität, eigenem Dialekt oder eigener Sprache, Küche und Tradition. Vom avantgardistischen Food-Style im Baskenland über die vom Flamenco geprägte Seele Andalusiens bis zu Kataloniens künstlerischem Erbe und Galiciens keltischen Wurzeln sprengt dieses Land alle Klischees.

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