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Glamping vermietung Warns - 2 Glampings

Empfohlen Neuste Preis: niedrig bis hoch Preis: hoch bis niedrig Anzahl der Bewertungen Am besten bewertet Sofortige Buchung möglich
Miete von
$170
Pro Nacht

Glamtainer: the place to be

NL, Niederlande, Friesland, Warns 2 Schlafplätze, 1 Schlafzimmer, 4.0 (1)

Miete von
$204
Pro Nacht

Out of the Box

NL, Niederlande, Friesland, Warns 4 Schlafplätze, 2 Schlafzimmer, 5.0 (1)

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Durchschnittliche Bewertung in Warns: 4.5 von 5 basierend auf 2 Bewertungen.

Wir haben 2 Glampings in Warns, Mit einer Summe von 6 Nächte Mit Preisen die von $170 bis $204 reichen Pro Nacht.

Ein winziges friesisches Dorf mit überraschend viel Mittelalter

Versteckt im Südwesten von Friesland liegt das Dorf Warns, einer dieser seltenen Orte, von denen die meisten internationalen Besucher noch nie gehört haben, den Einheimischen aber als echter Geheimtipp gilt. Mit nur rund 720 Einwohnern liegt Warns auf einem Geschiebelehmrücken, der vor Hunderttausenden von Jahren von Gletschern geformt wurde, mit Blick auf den weiten IJsselmeer-See. Es gehört zur Gemeinde Súdwest-Fryslân, etwa 66 km nordöstlich von Amsterdam, und ist Teil der besonderen Region Gaasterland, einer Landschaft, die so gar nicht zu dem flachen NL passt, das du dir vielleicht vorstellst.

Erstmals 1245 unter dem Namen „Warlesle“ erwähnt, trägt dieses Dorf eine Geschichte in sich, die viel größer ist als seine bescheidene Größe vermuten lässt. Ein Glamping-Urlaub in Warns bringt dich ganz nah an eine Ecke Europas, in der sich tiefe Geschichte, seltene Natur und eine Ruhe verbinden, von der Städter nur träumen.

Warum Warns auf deine Urlaubsliste gehört

Wenn du ein Glamping-Ziel suchst, das den großen Touristenströmen aus dem Weg geht und trotzdem unglaublich viel zu bieten hat, dann ist Warns genau richtig. Darum lohnt sich dieses Dorf für deine nächste Reise:

  • Eine Landschaft wie sonst nirgends in NL. Gaasterland, die Region rund um Warns, ist geprägt von sanften Hügeln, alten Wäldern, Heideflächen und echten Klippen entlang des IJsselmeers. In der Eiszeit schoben Gletscher hier das Land nach oben und schufen eine Moränenlandschaft, die das Klischee vom pannenflachen Land komplett auf den Kopf stellt.
  • Perfekter Ausgangspunkt für die Friesischen Elf Städte. Warns liegt mitten auf der Route, die die elf historischen Städte Frieslands verbindet. Die hübschen Hafenstädte Stavoren, Hindeloopen und Workum erreichst du in kurzer Zeit mit dem Auto oder dem Rad.
  • Echte Ruhe. Ohne Massentourismus und mit weniger Einwohnern als manches Wohnhaus bietet Warns eine Stille, die dich wirklich runterkommen lässt. Der Rhythmus des Lebens richtet sich hier nach Gezeiten, Jahreszeiten und dem Flug der Seeadler über dir.
  • Zu jeder Jahreszeit schön. Ob dramatische Frühlingswolken über dem IJsselmeer, sommerliche Radtouren durch Blumenwiesen, goldene Herbstwälder oder klare Winterspaziergänge entlang der Klippen: Warns belohnt dich das ganze Jahr.
  • Gut erreichbar. Trotz seines abgelegenen Gefühls ist Warns gut angebunden. Vom Flughafen Amsterdam Schiphol brauchst du mit dem Auto etwa 1,5 Stunden. Der nächste Bahnhof ist im nahen Stavoren, und der ÖPNV in NL macht die Anreise unkompliziert.

Die Schlacht, die eine Identität geprägt hat

Warns ist klein, war aber Schauplatz einer der wichtigsten Schlachten der friesischen und niederländischen Geschichte. Am 26. September 1345 versuchte Graf Wilhelm IV. von Holland, Friesland zu erobern, und landete mit seinem Heer in der Nähe des Dorfes. Die Friesen stellten sich den Angreifern am Roode Klif (Rote Klippe), einem etwa zehn Meter hohen Lehmrücken über dem IJsselmeer. Die schwer gepanzerten Ritter aus Holland, die das sumpfige Gelände nicht kannten, wurden geschlagen, fast das gesamte Heer, inklusive des Grafen selbst, kam ums Leben.

Heute steht auf dem Roode Klif ein Denkmal aus Findlingen mit dem friesischen Leitspruch „Leaver dea as slaef“ (lieber tot als Sklave). Dieses Ereignis wird seit etwa 1500 jedes Jahr erinnert und zählt damit zu den ältesten fortlaufenden Gedenkfeiern in NL. Der Spaziergang von deinem Glamping dorthin verbindet dich direkt mit über 675 Jahren widerständiger Geschichte.

Highlights, die du in den meisten Reiseführern nicht findest

Die Klippen von Gaasterland

Ja, es gibt Klippen in NL. Gleich drei davon liegen an der IJsselmeerküste in Gaasterland: das Oudemirdumer Klif, das Mirnser Klif und das Roode Klif bei Warns. Es sind Reste eiszeitlicher Moränen, die bis zu 13 Meter hoch aufragen und später von den Wellen der ehemaligen Zuiderzee geformt wurden. Jede Klippe bietet weite Panoramablicke übers Wasser, und an klaren Tagen kannst du sogar den Kirchturm von Enkhuizen am gegenüberliegenden Ufer sehen. Auf dem Roode Klif wachsen über 200 Pflanzenarten, und mit etwas Glück entdeckst du einen Seeadler mit beeindruckender 2,5-m-Flügelspannweite.

Laaxum: Europas kleinstes Fischerdorf

Südlich von Warns liegt Laaxum, oft als das kleinste Fischerdorf Europas bezeichnet. Dieses winzige Dorf am IJsselmeer besteht aus kaum mehr als ein paar Häusern, einem Bauernhof und einem kleinen Hafen. Zwei Brüder führen hier eine Fischereitradition fort, die mindestens bis ins 16. Jh. zurückreicht und damit eine der letzten direkten Verbindungen zu einer Lebensweise ist, die mit dem Bau des Afsluitdijk 1932 und der Entstehung des IJsselmeers fast verschwunden ist.

Eine Kirche, gerettet von Dorfbewohnern

1999 stand die reformierte Kirche von Warns aus dem Jahr 1892 zum Verkauf. Statt sie aufzugeben, legten ein Dutzend Dorfbewohner ihr Geld zusammen, kauften das Gebäude und verwandelten es in ein multifunktionales Kulturzentrum. Eine leise, aber inspirierende Geschichte über ein Dorf, das sein Erbe nicht loslässt.

Zwei Dorfkerne

Warns besteht eigentlich aus zwei historischen Siedlungskernen: Warnser Noordburen und Warnser Zuidburen. Diese langgestreckte Struktur entlang des Lehmrückens geht auf das Mittelalter zurück und verleiht dem Dorf einen ganz eigenen Charakter, weit entfernt vom typischen kompakten NL-Dorf.

Ein Kirchturm aus dem 12. Jh.

Der Turm der reformierten Kirche in Warns stammt aus dem 12. Jh., die heutige Spitze wurde 1729 ergänzt. Die Kirche selbst wurde 1682 gebaut. Ein Spaziergang daran vorbei erinnert daran, dass Menschen diesen Rücken seit fast tausend Jahren ihr Zuhause nennen.

Fünf Dinge, die du rund um dein Glamping in Warns unternehmen kannst

  1. Rundwanderung von Warns nach Laaxum und Scharl. Dieser ausgeschilderte Weg führt dich von Warns hinunter zur IJsselmeerküste bei Laaxum und dann am Ufer entlang zum kleinen Weiler Scharl. Dort findest du einen runden Friedhof auf einer natürlichen Warft mit einem hölzernen Glockenturm von 1898. In nur einer Tour wechselst du von Weideland zu weitem Wasserblick und uralten Begräbnisstätten.
  2. Den Rijsterbos erkunden und den Friedenstempel finden. Der Rijsterbos ist der größte Wald in Gaasterland und ein seltener Naturwald in Friesland, der bis an das IJsselmeer reicht. Versteckt im Wald liegt der Vredestempel, ein nationales Denkmal von 1814 zur Feier des Friedens in Europa nach Napoleons Verbannung nach Elba. Im Zweiten Weltkrieg zerstört und später wieder aufgebaut, ist er heute ein stiller Ort zum Nachdenken.
  3. Das Besucherzentrum Mar en Klif in Oudemirdum besuchen. Dieses Infozentrum im Nachbardorf erzählt die Geschichte der besonderen Geologie Gaasterlands, von eiszeitlichen Moränen bis zu „versunkenen“ Dörfern. Perfekt, um die Landschaft rund um dein Glamping besser zu verstehen.
  4. Mit dem Rad nach Hindeloopen und in eine gemalte Welt eintauchen. Hindeloopen, eine der friesischen Elf Städte, ist weltweit bekannt für seine traditionelle Möbel- und Innenmalerei. Sie entstand im 17. Jh., als reiche Kapitäne Ideen und Stoffe aus dem Ostseehandel mitbrachten, und wird bis heute von wenigen Handwerkern gepflegt. Außerdem findest du hier im Ersten Friesischen Eislaufmuseum die größte Schlittschuhsammlung der Welt.
  5. Kitesurfer am Mirnser Klif beobachten. Nur eine kurze Fahrt von Warns entfernt liegt das Mirnser Klif mit einem Sandstrand am IJsselmeer, an dem Kitesurfer den konstanten friesischen Wind nutzen. Im Strandpavillon kannst du mit einem Drink sitzen und die bunten Kites über das Wasser ziehen sehen, mit dem Rijsterbos im Rücken. Im Sommer auch ein toller Badeplatz.

Die Überraschung Gaasterland

Viele internationale Besucher erwarten in Friesland endlos flaches Polderland. Gaasterland zerstört dieses Bild. Schon der Name verrät es: „gaast“ ist ein altes friesisches Wort für Sandhügel. Die Moränen hier entstanden vor 370.000 bis 130.000 Jahren und machen diese Gegend zur ältesten Landschaftsform im Nationalen Landschaftsgebiet Südwestfriesland. Wälder, Heide, Moore und Felder wechseln sich mit überraschenden Höhenunterschieden ab. Du kannst die Region mit dem Rad, zu Fuß, zu Pferd oder per Boot auf dem Fluss Luts erkunden, wo regelmäßig Eisvögel, Dachse und Rehe zu sehen sind.

Hier liegt auch das Naturschutzgebiet Wyldemerk, das 2007 als erstes Libellenreservat in NL ausgewiesen wurde und gleich 25 verschiedene Libellenarten beherbergt. Der Kontrast zwischen diesen feinen Naturdetails und der Weite der IJsselmeerküste macht Gaasterland so besonders.

Tor zum Erbe der friesischen Elf Städte

Warns liegt mitten auf einer der bekanntesten Kulturstrecken der NL. Die Elfstedentocht ist ein fast 200 km langes Eisschnelllaufrennen über zugefrorene Kanäle und Seen, das elf historische friesische Städte verbindet. Seit der ersten Austragung 1909 fand es nur statt, wenn das Eis dick genug war, zuletzt 1997. Die Route führt durch Stavoren und Hindeloopen, beide leicht von Warns aus erreichbar, und ihr kultureller Einfluss ist in ganz Friesland spürbar.

Auch ohne Eis kannst du die Elf-Städte-Route erleben, mit dem Rad, per Boot oder zu Fuß. Die jährliche Elf-Städte-Radtour am Pfingstmontag zieht seit 1912 Tausende Radfahrer an. Ein Glamping bei Warns bringt dich in die perfekte Lage, um mehrere Elf Städte in einem Urlaub zu entdecken.

Praktische Hinweise für deinen Glamping-Trip

  • Anreise: Warns liegt etwa 66 km nordöstlich von Amsterdam und rund 42 km vom Flughafen De Kooy entfernt. Der nächste Bahnhof ist in Stavoren, nur wenige Kilometer entfernt, von dort fahren Busse nach Warns.
  • Sprache: Niederländisch ist Amtssprache, aber Friesland hat mit Westfriesisch (Frysk) eine eigene anerkannte Sprache. Zweisprachige Schilder und Gespräche auf Friesisch sind ganz normal. Englisch wird fast überall gesprochen, Deutsch, Französisch und andere europäische Sprachen sind in touristischen Gegenden ebenfalls geläufig.
  • UNESCO in der Nähe: Das D.F.-Wouda-Dampfpumpwerk, UNESCO-Welterbe, liegt etwa 19 km östlich von Warns. Es wurde 1920 gebaut und ist das größte noch in Betrieb befindliche dampfbetriebene Pumpwerk der Welt.
  • Währung und Zahlung: In den NL zahlst du mit Euro. Kartenzahlung ist fast überall möglich, etwas Bargeld für kleine Fähren oder Marktstände schadet aber nicht.

Buche deine Auszeit an der friesischen Grenze

Warns ist kein Ort, der laut um Aufmerksamkeit wirbt. Das braucht er auch nicht. Mittelalterliches Schlachtfeld, eiszeitliche Klippen, winzige Fischerdörfer und weite IJsselmeer-Blicke sprechen für sich. Ein Glamping-Aufenthalt hier bringt dich an den Schnittpunkt von Natur, Geschichte und authentischer niederländischer Kultur, fernab überfüllter Hotspots und doch nah an einigen der spannendsten Geschichten der NL.

Buche jetzt dein Glamping in Warns und lass dich von dieser stillen Ecke Frieslands auf eine Art überraschen, die große Städte einfach nicht bieten können.

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