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Glamping vermietung Tarrant - 2 Glampings

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Acht Dörfer, ein Fluss und ein Tal, das die Zeit vergessen hat

Eingebettet in die sanften Kreidelandschaften von Nord-Dorset liegt das Tarrant Valley, eine der stillsten und zugleich zauberhaftesten Ecken Englands. Der River Tarrant, ein glasklarer Kreidefluss von rund 12 Kilometern Länge, entspringt nahe Cranborne Chase und fließt südwärts bis zum River Stour. Entlang seines Laufs tragen acht kleine Orte alle seinen Namen: Tarrant Gunville, Tarrant Hinton, Tarrant Launceston, Tarrant Monkton, Tarrant Rawston, Tarrant Rushton, Tarrant Keyneston und Tarrant Crawford. Jedes Dorf hat seinen eigenen Charakter, doch zusammen bilden sie eine ruhige, zusammenhängende Landschaft, die sich weit weg vom modernen Alltag anfühlt. Buche ein Glamping in Tarrant und lass dich von Jahrhunderten englischer Landgeschichte umgeben.

Wo genau liegt Tarrant und was macht es so besonders?

Die Tarrant-Dörfer liegen etwa vier bis acht Kilometer ostnordöstlich der hübschen georgianischen Marktstadt Blandford Forum, mitten in Nord-Dorset. Die Landschaft ist von Kreide geprägt, mit Höhen zwischen etwa 45 und 115 Metern, was ein breites, sanft gewelltes Tal ergibt, eingerahmt von offenem Downland. Das gesamte Gebiet liegt im Cranborne Chase and West Wiltshire Downs Area of Outstanding Natural Beauty, heute bekannt als Cranborne Chase National Landscape. Dieses geschützte Gebiet umfasst rund 380 Quadratmeilen in Teilen von Dorset, Wiltshire, Hampshire und Somerset. Dich erwarten sanfte Kreidehügel, uralte Wälder und klare Flusstäler. Außerdem ist die Region als International Dark Sky Reserve ausgewiesen, eines von nur etwa 21 weltweit. Nach Einbruch der Dunkelheit verwandelt der fehlende Lichtsmog den Himmel in ein atemberaubendes Sternenmeer, sodass sich ein Glamping-Aufenthalt hier fast unwirklich anfühlt.

Dorset ist eines der wenigen englischen Countys ohne Autobahn, was viel zum unberührten Charakter des Tarrant Valley beigetragen hat. Trotzdem ist die Küste nie weit entfernt: Die Strände von Bournemouth und die Sandküste von Poole erreichst du in etwa 30 Minuten mit dem Auto, die ikonische Jurassic Coast liegt nur etwas weiter. Auch der New-Forest-Nationalpark ist gut erreichbar. Diese Mischung aus tiefer ländlicher Ruhe und Nähe zu Küste und Nationalparks ist in England selten.

Warum ein Glamping-Urlaub in Tarrant einfach anders ist

Es gibt viele Orte in England, um dem Alltag zu entfliehen, aber nur wenige bieten diese besondere Kombination aus roher Naturschönheit, vielschichtiger Geschichte und echter ländlicher Gelassenheit wie das Tarrant Valley. Darum gehört es ganz nach oben auf deine Urlaubsliste:

  • Du schläfst unter einem der dunkelsten Himmel Südenglands, in einem zertifizierten International Dark Sky Reserve. In klaren Nächten spannt sich die Milchstraße in beeindruckender Klarheit über dir.
  • Das Tal ist seit der Sachsenzeit besiedelt, und schon im Domesday Book waren alle acht Tarrant-Dörfer verzeichnet. Spazierengehen fühlt sich hier an wie ein Gang durch ein lebendiges Geschichtsbuch.
  • Das Cranborne Chase National Landscape bietet über 1.500 Kilometer öffentliche Wege, darunter Fernwanderwege wie der Wessex Ridgeway und der Jubilee Trail. Ob kurzer Nachmittagsspaziergang oder mehrtägige Wanderung, die Auswahl ist riesig.
  • Trotz seiner abgeschiedenen Lage ist das Tarrant Valley nur rund 30 Minuten von der Küste bei Bournemouth, dem New Forest und der dramatischen Jurassic Coast entfernt. Du bekommst das Beste aus beiden Welten ohne lange Autofahrten.
  • Die Kreidelandschaft sorgt für klare Flüsse, blütenreiche Wiesen voller Orchideen und Schmetterlinge und eine frische Luft, die du richtig tief einatmest.

Geschichten aus Stein und Erde

Das Tarrant Valley ist mehr als nur schöne Landschaft. Unter seiner sanften Oberfläche verbirgt sich eine beeindruckende Tiefe an Geschichte, die neugierige Besucher belohnt.

Sächsische Wurzeln und Ruhm im Domesday Book

Frühe Menschen mieden meist den feuchten, bewaldeten Talboden, doch im 9. und 10. Jahrhundert siedelten sich hier die Sachsen in großer Zahl an. Zur Zeit der Domesday-Erhebung 1086 waren alle acht Tarrant-Orte bereits dokumentiert. Ende des 10. Jahrhunderts arbeiteten sechs Mühlen entlang des Flusses, auch wenn heute kaum noch Spuren davon erhalten sind.

Tarrant Abbey und der goldene Sarg einer Königin

In Tarrant Crawford, dem untersten Dorf des Tals, stand einst eines der reichsten Zisterzienserinnenklöster des mittelalterlichen Englands. Gegründet im 12. Jahrhundert und um 1228 von Bischof Richard Poore neu ausgestattet, genoss Tarrant Abbey königliche Gunst und großen Einfluss. Königin Johanna, Ehefrau von Alexander II. von Schottland und Tochter von König Johann, soll auf dem Kirchhof begraben sein, und eine lokale Legende erzählt von einem goldenen Sarg. Das Kloster wurde 1539 aufgelöst, doch die nahegelegene Kirche St Mary the Virgin, ein denkmalgeschützter Bau aus dem 12. Jahrhundert, ist erhalten. Ihre Wände sind mit außergewöhnlichen Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert bedeckt, die das Leben der heiligen Margareta von Antiochia zeigen und zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Bilderzyklen Englands zählen.

Uralte Hügelburgen und römische Straßen

Das Tarrant Valley ist von eisenzeitlichen Hügelburgen umgeben. Buzbury Rings, nordwestlich von Tarrant Keyneston, zeigt Erdwerke einer eisenzeitlichen und römisch-britischen Siedlung, inklusive eines großen Grabens zur Verteidigung des Tals. Ganz in der Nähe liegt Badbury Rings, eine spektakuläre mehrfache Ringwallanlage aus der Eisenzeit, heute vom National Trust betreut. Die Anlage stammt aus etwa 800 v. Chr. und liegt rund 100 Meter über dem Meeresspiegel mit weitem Blick über Dorset. Fünf römische Straßen trafen sich einst an ihrem Fuß, und die benachbarte römisch-britische Stadt Vindocladia war eine der größten in Dorset. Manche Historiker vermuten hier sogar den legendären Schauplatz der Schlacht von Mount Badon.

Fünf Dinge, die die meisten Besucher verpassen

Das Tarrant Valley belohnt alle, die über den Reiseführer hinausblicken. Diese fünf Erlebnisse machen deinen Glamping-Trip wirklich besonders.

  1. Packhorse-Brücken in der Dämmerung überqueren

    Tarrant Monkton besitzt eine charmante Packhorse-Brücke aus dem 17. Jahrhundert, die einst Blandford Forum mit Moor Crichel verband. Flussaufwärts liegt in Tarrant Launceston eine dreibogige Brücke aus derselben Zeit, die die beiden Dörfer verbindet. Zu jeder Tageszeit schön, entfalten sie in der Abenddämmerung, wenn das Licht weich wird und sich das Tal im Wasser spiegelt, einen ganz besonderen Zauber.

  2. Mittelalterliche Wandmalereien in Tarrant Crawford entdecken

    Die Kirche St Mary the Virgin in Tarrant Crawford ist ein echter Geheimtipp. Sie wird nur selten für Gottesdienste genutzt und liegt abseits der üblichen Wege. Drinnen findest du Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert, die fast die gesamten Wände des Kirchenschiffs bedecken. Sie erzählen die dramatische Geschichte der heiligen Margareta von Antiochia sowie eine Moralerzählung über die drei Könige und die drei Toten. Dazu kommen Sargdeckel aus dem 13. Jahrhundert, ein Wagendach aus dem 16. Jahrhundert und geschnitztes Holz aus der Jakobinerzeit. Die Kirche ist meist geöffnet und kostenlos zugänglich.

  3. Sterne beobachten bei Badbury Rings

    Die meisten kommen tagsüber nach Badbury Rings, doch nach Einbruch der Dunkelheit ist der Ort besonders beeindruckend. Als Teil des Cranborne Chase International Dark Sky Reserve gibt es hier fast keinerlei Lichtverschmutzung. In klaren Nächten siehst du von diesem 2.500 Jahre alten Aussichtspunkt Millionen von Sternen. Bring eine Decke mit, leg dich auf die alten Wälle und lass die Größe des Universums auf dich wirken.

  4. Georgianische Architektur in Blandford Forum erkunden

    Die nahe Marktstadt Blandford Forum wurde nach einem verheerenden Brand 1731 fast vollständig neu aufgebaut. So entstand eine der geschlossensten Sammlungen georgianischer Architektur in England. Perfekt für einen entspannten Vormittag zwischen unabhängigen Läden, Cafes und der eleganten Pfarrkirche St Peter and St Paul.

  5. Spuren des Zweiten Weltkriegs in Tarrant Rushton verfolgen

    Der RAF-Flugplatz Tarrant Rushton wurde 1943 eröffnet und für Gleitflugeinsätze genutzt. Von hier starteten am D-Day die Horsa-Gleiter, deren Besatzungen als erste alliierte Soldaten in Frankreich landeten. Nach dem Krieg spielte der Flugplatz eine Rolle bei der Berliner Luftbrücke mit über 4.500 Einsätzen bis August 1949. Ein Denkmal nahe eines erhaltenen Hangars erinnert heute eindrucksvoll an die Bedeutung des Tals im Krieg.

Pubs als Herz des Dorflebens

Kein Besuch im Tarrant Valley ist komplett ohne einen Abstecher in seine charaktervollen Pubs. The Langton Arms in Tarrant Monkton ist ein reetgedecktes Gasthaus aus dem 17. Jahrhundert, direkt gegenüber der normannischen Dorfkirche. Es ist bekannt für hausgemachtes Essen aus lokalen Zutaten und eine herzliche Atmosphäre. The True Lovers Knot in Tarrant Keyneston serviert klassische Pub-Gerichte in rustikalem Ambiente. Name und Symbolik mit den drei Knoten gehen auf eine lokale Legende über eine tragische Liebesgeschichte zurück, die sich zugetragen haben soll, als der Pub noch neben dem alten Mauttor stand. Das sind keine Touristenfallen, sondern echte Treffpunkte der Dorfgemeinschaft, in denen Gäste herzlich willkommen sind.

Anreise ins Tarrant Valley

Das Tarrant Valley erreichst du aus verschiedenen Richtungen. Von London dauert die Fahrt etwa zwei bis zweieinhalb Stunden über die M3 und A303 oder A31. Von Bournemouth und Poole sind es rund 30 Minuten. Die nächsten Bahnhöfe mit Fernverbindungen sind Poole und Bournemouth, von dort kommst du mit Auto oder Taxi ins Tal. Für internationale Besucher ist der Flughafen Bournemouth am nächsten, auch die Flughäfen Southampton und Bristol sind gut erreichbar. Vor Ort ist ein Auto praktisch, um die verstreuten Dörfer zu erkunden, doch viele der schönsten Erlebnisse, vom Wandern auf den Kreidehöhenwegen bis zum Überqueren der alten Packhorse-Brücken, genießt du am besten zu Fuß.

Ein Ort zum Runterkommen und Nach-oben-Schauen

Das Tarrant Valley drängt sich nicht auf. Es gibt keine Freizeitparks, keine Promi-Restaurants und keine Instagram-Hotspots. Stattdessen findest du hier etwas immer Selteneres: echte Ruhe, tiefe Geschichte, dunkle Himmel und eine Landschaft, die von Wasser, Kreide und Jahrhunderten stiller menschlicher Arbeit geformt wurde. Ein Glamping-Aufenthalt in Tarrant bringt dich mitten in diese zeitlose Umgebung, in der du dich wieder mit der Natur und einem langsameren Lebensrhythmus verbinden kannst. Buche jetzt dein Glamping und gönn dir eines der am meisten unterschätzten Täler Englands.

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